Donnerstag, 6. Januar 2022

Fotografieren im Lockdown

Die Pandemie ist auch in Deutschland angekommen und unsere geplanten Reisen nach Florida und Arizona konnten nicht durchgeführt werden.

Lockdown und Kurzarbeit standen jetzt im Vordergrund.

Ich fing an den Teich mit dem Vogelbad umzugestalten. Die Baumärkte waren ja offen.

Dann wurde das mittlerweile bestimmt über 30 Jahre alte Tarnzelt aus dem Keller geholt und an den Teich gestellt.











Parallel konnte ich zusammen mit einem Freund bei großem Abstand Malamute und Husky fotografieren.




Malamute und Husky


Einige Zoos und Gehege waren weiterhin geöffnet und ich konnte so manchen guten Schuss landen.



Zoo und Vogelfotografie


Mittlerweile war klar das Reisen in 2020 nur in Deutschland und Europa für uns stattfinden würden.

Wenn überhaupt?

Manchmal muss man allerdings auch gezwungen werden andere Dinge für die Fotografie zu entdecken oder wieder zu entdecken. 

Pflanzenfotografie ist auch eine schöne Sache.










Pflanzen 2020

Viele der Bilder wurden in unserem Garten und im Keller im Studio bei Kunstlicht fotografiert.


Nach gründlicher Recherche konnten die ersten Reisen wieder realisiert werden. 

So entstanden trotz aller Vorsichtsmaßnahmen und Maske beim Fotografieren viele Bilder.

Hier geht es zu den verschiedenen Slideshows:




Affenfotografie 




Verschiedene Tiere




Alpenmurmeltiere und mehr





PS. der Schneeleopard hat es sogar auf das Titelbild der Hörzu geschafft.


Eine kurzreise führte mich wieder weiter nördlich in Deutschland und Niederlande zu verschiedenen Zoos und Gehegen.




Verschiedene Tiere


Die nächste Reise führte mich direkt an die Tschechische Grenze, wo Greifvögel und Eulen auf mich warteten. Zusammen mit einem Falkner konnte unsere Gruppe bei teilweise schlechtem Wetter mit Dauerregen die Vögel trotzdem gut ablichten.



Eulen und mehr


Zwei Wochen später an gleicher Stelle war das Wetter auch nicht viel besser, aber die Herbstfärbung war stärker ausgeprägt.



Eulen und Luchs


Trotz der pandemischen Lage konnten wir mit unserer Ausbeute an Bildern zufrieden sein.



Samstag, 15. Februar 2020

Kurztrip Böhmerwald und Bayrischer Wald


Luchse,Adler, Eulen und mehr….

Zusammen mit 5 Fotofreunden ging es für ein Wochenende in den Bayrischen und in den Böhmer Wald. Geplant waren Greifvögel und Eulen zu fotografieren.
Kaum angekommen konnten wir in der Gehegezone in Ludwigsthal abends die Karpatenluchse fotografieren.


Am nächsten Tag fuhren wir sehr früh in den Böhmer Wald. Noch vor Sonnenaufgang kamen wir an und begannen mit unseren Vorbereitungen.




Fast ohne Pause konnten wir Schleiereule, Uhu, Schnee-Eule und einen Steinadler fotografieren.
Es folgte ein Dachs und ganz zum Schluss noch ein Waldkauz.
Der Ausklang folgte am nächsten Morgen in der zweiten Gehege Zone Bayrischer Wald.
Knapp 4000 Bilder habe ich in den zwei Tagen gemacht und einen kleinen Einblick gibt es auf unserer Webseite.


Böhmerwald und Bayrischer Wald

Samstag, 7. Dezember 2019

Australien November 2019

Unsere letzte Reise für dieses Jahr führte uns nach Australien. Es war
zugleich unsere 8. Reise zu diesem Kontinent, der mit großer Sicherheit mit
seinen Tieren uns immer wieder einen tollen Verkaufserfolg mit den Bildern
bringt.
Wieder haben wir 4 Ziele für unsere Tierfotografie ausgesucht:

Murramurang Nationalpark

Sturt Nationalpark

Kangaroo Island

Die Umgebung von Adelaide

Die Vogelwelt und die Östlichen Grauen Riesenkängurus konnten wir wieder
einmal sehr gut im Murramarang Nationalpark fotografieren. Dabei waren
endlich mal Kängurus in der Nähe der Beach freundlich genug und ließen uns
recht nahe heran.



Der Sturt Nationalpark war eine herbe Enttäuschung. Kein einziges Tier
konnten wir entdecken. Der Grund war die seit über 2 Jahren anhaltende
Dürre, die die Roten Riesenkängurus zum abwandern gezwungen hat. In unseren
5 Besuche seit den letzten 20 Jahren haben wir solche Bedingungen no nie so
vorgefunden.

Somit waren wir gezwungen das zweite Foto Ziel, Kangaroo Island
vorzuziehen.

Bereits am nächsten Tag verließen wir das Gebiet um Tibooburra um in zwei
Tagen die Känguru Insel zu erreichen.

Insgesamt 7 Tage hatten wir Zeit um dieses Mal unsere Tierfotografie zu
vertiefen. Wir besuchten auch die Seal Bay, an der wir eine private Führung
zwischen den Australischen Seelöwen machten und den anschließenden
Boardwalk erkundeten. Ein Glück waren die vielen Jungtiere, die sich
gegenseitig jagten und auch mit den Müttern einfach schöne Motive ergaben.



Jeden Abend kamen Kangaroo Island Kängurus und Derby Wallaby an unser Haus
um zu trinken und von unseren Pellets zu essen. Auch hier kamen wir zu guten
Ergebnissen.

Die letzten Tage in Adelaide mussten wir noch richtig arbeiten um noch
fehlende Motive wie Tasmanischer Teufel  oder Baumkänguru zu ergattern.

Hier geht es zu den Bildern:

Australien November 2019


Montag, 14. Oktober 2019

Südafrika September 2019

Nachdem unser Arizona Trip im Mai durch eine Krankheit leider ohne eine Auslösung der Kameras ergebnislos zu Ende ging, konnten wir nach einer langsamen Genesung wieder Bilder in Deutschland machen. Unser Fokus blieb aber unverändert auf unseren zwei nächsten Foto Reisen.

Gerade zurück von einer Südafrika Kap Tour können hier einige Bilder geschaut werden:

Südafrika Kap Tour





















Eigentlich wollten wir in Südafrika am Kap den Frühling etwas einfangen. Unglücklicherweise ist der Frühling am Kap dieses Mal ziemlich unbeständig und außerordentlich kühl. Zwischen 12 und 23 Grad war es in der Weinregion um Stellenbosch, wo das erste Grün an den Reben nur zögerlich herauskommt und zwischen 4 bis 20 Grad in der Karoo, in der wir uns zur Zeit befinden. Dort haben wir den Erdmännchen mal wieder einen Besuch abgestattet. Auch hier gibt es Regen und niedere Temperaturen.

Sehr oft hat dieses Mal uns der Wettergott einen Strich durch die Rechnung gemacht. Auch mit modernsten Mitteln konnten wir dieses nicht abwenden und mussten einfach manchmal im Regen sitzen, oder den Tieren zuschauen wie sie sich vom schlechten Wetter schützten. Das führt leider oft nicht zu den gewünschten Bildern. 

Dienstag, 23. April 2019

England 2019


Kurztrip Big and Small Cats England


Mein Trip nach England verlief reibungslos und ich konnte in zwei Tagen bei organisierten Fotoshootings einige Wildkatzen Arten fotografieren, die ich wahrscheinlich in der Wildnis nie zu Gesicht bekommen würde.


Besonders die Bengalkatze fand ich spektakulär.




Hier geht es zu den Bildern auf der Webseite:

England 2019




Montag, 25. Februar 2019

Montana Fotoshooting


Tiere im Schnee zu fotografieren ist immer eine tolle Sache meint man.....

Solange man die Vorfreude beim Buchen hat und einem die möglichen Motive nicht mehr aus dem Kopf gehen, ist alles noch in Ordnung. Am Tag der Reise wird man doch recht schnell an die Wirklichkeit heran geführt.

Etwas mehr wie 20 Stunden war ich unterwegs bis ich endlich in Kalispell angekommen war. Mit dem Mietwagen waren es noch etwa 15 Minuten und ich kam im warmen Hotel an. Um den nächsten Tag nicht sinnlos zu vergeuden hatte ich mir eine Reise (Bilder) von letztem Jahr mitgenommen und die Bilder nun final ausgesucht und von RAW zum TIFF umgewandelt. Der Jetlag machte mir allerdings einen Strich durch die Rechnung, denn ich war bereits um 20 Uhr im Bett. Der nächste Tag begann früh, denn ich war schon kurz nach 3 Uhr bereits schon ausgeschlafen. Also weiter mit den Bildern am Mac.

Ab 7:30 begann dann das Fotoshooting. Dieser Tag war gut, wir hatten etwa 4 Grad und die Tiere wurden auch gut in Szene gesetzt. Die Schneelage war auch gut, aber es sollte ja noch etwas mehr Schnee kommen.




Die Temperaturen fielen am nächsten Tag auf 20 Grad minus und wir kämpften mit dem Schnee, der ständig auf uns und unsere Ausrüstung fiel. Die nächsten zwei Tage wurden dann noch etwas kälter mit etwas Wind. Gefühlte Temperaturen um die minus 30 Grad.




Trotz alle Widerstände konnte ich das Fotoshooting gut beenden und hatte auch einige Bilder ganz gut eingefangen.

Viel Spaß beim Gucken im warmen.

Hier geht es zu den Bildern:


Samstag, 15. Dezember 2018

Kalahari und Karoo


Trockene Gebiete mit angepassten Tieren sind in Südafrika vor allem die Kalahari und die Karoo.

Wir haben uns den November als Reisezeit wegen der Chance auf Jungtiere ausgesucht und mit dem privaten Tswalu Game Reserve und dem Mountain Zebra National Park zwei Gegenden ausgewählt die  unterschiedlich eigenwillig sind.

 


Tswalu ist ein privates Tierreservat, das die Familie Oppenheimer gegründet hat und ständig vergrößert. Der Sinn ist, aus ehemaligen Farmgebieten eine ursprüngliche Kalahari Vegetation mit Wildtieren herzustellen. Nach Abzug der domestizierten Tiere hat das Gelände sich spürbar erholt und die Wildpflanzen konnten nun wieder Wildtiere ernähren. Diese wiederum sorgen mit ihrer Präsenz, dass die Pflanzenwelt in der Balance bleibt. Nach und nach wurden wieder Raubtiere eingesetzt und halten die Population der Pflanzenfresser ebenfalls im Gleichgewicht. Diese zu fotografieren hatten wir uns vorgenommen.

In Tswalu gibt es maximal 11 Landrover verteilt auf die Größe der Schweiz. Selten sieht man weitere Fahrzeuge auf den Pirschfahrten. Ein absolut privates Safari Vergnügen wird so den Besuchern geboten. Jedes Paar hat einen privaten Landrover für den ganzen Tag zur Verfügung. Egal wann und egal wie lange!
In Südafrika wird in den privaten Tierreservaten mit Rangern und Trackern gearbeitet. Der Tracker sitzt dabei links vorne auf der Motorhaube und beobachtet und sichtet die Tierspuren. Der Ranger fährt und erklärt den Besuchern die Tiere und Landschaften. Tiere benutzen gern die von Menschen gemachten Wege und Pfade, weil es so einfacher ist sich durch das Gelände zu bewegen. Das wiederum hilft dem Tracker die Spuren zu lesen und die Situation zu beurteilen wie z. B. die nächtlichen Bewegungen der Raubkatzen stattgefunden haben. Wer so einem Team einmal beigewohnt hat, vergisst dieses nicht mehr so schnell. Ungefähr anderthalb Stunde hatten wir versucht eine Löwin mit zwei sechs Monate alten Jungtieren aufzuspüren bevor der Ranger zusammen mit dem Tracker zu Fuß das Trio aufgespürt hat. Die beiden kamen danach zu unserem Land Rover zurück und wir fuhren zu dem Trio. Viel Aufwand möchte man meinen, aber diese Erlebnisse bekommt man außerhalb Südafrikas im Rest von Afrika nicht geboten.



Das zweite unglaubliche Erlebnis ist die Jagd der Afrikanischen Wildhunde mitzuerleben. Diese Hunde sind die erfolgreichsten Jäger überhaupt. Ist ein Beutetier mal ausgemacht gibt es eigentlich keine Rettung mehr für das Tier.




Das Tswalu Rudel besteht zur Zeit aus insgesamt 19 Tieren. Davon sind 6 halberwachsene Jungtiere die sich nur in ihrer Größe von den Alttieren unterscheiden, aber nicht an der Jagd teilnehmen. In dieser Kopfstärke braucht das Rudel jeden Tag, je nach Größe der Beute zwei Mal frisches Fleisch.

Wir kamen am späten Nachmittag bei dem Rudel an und wurden Zeuge einer Hetzjagd, die an Grausamkeit nicht zu überbieten war. Wenigstens nicht aus der Sicht der heutigen Menschen. Ein kapitales Warzenschwein hatte seinen Weg zum Bau nicht mehr nehmen können und wurde nun von der Meute gestellt. Was dann passierte möchten wir hier nur ganz kurz beschreiben. Das Alpha Männchen schaffte es nach einiger Zeit den entscheidenden Biss an der Schnauze des Warzenschweins zu setzen. Der Rest des Rudels zerfleischt nun das arme Tier von allen Seiten. Da ein Warzenschwein dieser Größe sehr wehrhaft ist ging der Kampf ungewohnt lange. Das Quieken des Schweines war herzergreifend.




Nach 5 Tagen ins Tswalu mussten wir an einem Tag etwa 900 Km zurücklegen um den Mountain Zebra National Park in der Karoo zu erreichen. Durch eine Gebirgskette vom Einfluss des Indischen Ozeans abgegrenzt ist hier eine besondere Vegetation entstanden. Hier waren wir wieder auf uns selbst gestellt und die Tierbeobachtung fand nur visuell statt. Trotzdem hatten wir Glück und fanden nach kurzer Pirsch bereits am ersten Tag Löwen, Strauße, Bergzebras und viele andere Tiere zum Fotografieren. Leider war auch hier noch kein Regen gefallen, so dass auch hier die Tiere völlig andere Dinge taten wie eigentlich sonst, um an ein bisschen Nahrung zu kommen. Die Bergzebras fand man z. B. sehr oft in den Tälern wieder, obwohl diese lieber auf dem Hochplateau in sicherer Ebene bleiben. Nur die Strauße hatten mit dieser Situation scheinbar keine großen Probleme.




Hier geht es zu den Bildern: