Dienstag, 14. Juli 2026

Bären, Luchse, Eulen und Greifvögel

Mitte Mai war es mal wieder soweit, wie jedes Jahr Bayrischer Wald zusammen mit einem Fotoshooting in Tschechien mit Eulen und Greifvögel.

Eine Woche vorher habe ich den Bayrischen Wald mit seinen zwei Gehegezonen schon besucht, da ich in Rosenheim zutun hatte und konnte die Situation erkunden. 

Eine Woche später stand für mich mehr das Filmen im Vordergrund. Ich kann jetzt schon sagen dass sich das neue 200-800 Zoom Objektiv wirklich dafür schon gelohnt hat.



Die Katze macht ein paar Dehnübungen.




Die Bärin braucht eine Abkühlung....bei 10 Grad!





Die Wassertemperaturen lagen bestimmt noch tiefer, aber Bären lieben es ins Wasser zu gehen.





Zusammen mit einer erweiterten Einstellung für die digitale Stabilisierung werden bestimmt 1100 mm Brennweite erzielt. Auch bei 4 K 60 Bilder/s. Das betrifft allerdings nur die Video Funktion der Canon R 6 Mark II. Schaltet man auf Fotografie wird das Bild sofort deutlich kleiner. Aber immerhin noch 800mm! Schon stark.




Die etwa 2 Jahre alte Jungbärin war bei meinem zweiten Besuch zusammen mit ihrer Mutter toll zu beobachten. Das beste aber war dass ich allein mit ihr war.


 


Und hier sind alle Beide zu sehen. Irgendwie als hätte jemand Regie geführt.



Ein Raufußkauz im Böhmer Wald.



Käuze sind Sympathieträger. Allein das Blinzeln mit den Augen zaubert vielen Menschen ein Lachen ins Gesicht.




Junge Käuze müssen oft gefüttert werden, auch wenn sie in Obhut eines Menschen aufwachsen. Unser Falkner hat deswegen zwei Junge mitgebracht, die wir auch kurz mal Fotografieren konnten. Drollig









Die Schleiereule kann manchmal auch am Tag beobachtet werden. Ansonsten nur Nachts wenn ihre Hauptspeise die Mäuse unterwegs sind.




Eine unserer häufigsten europäischen Eule überhaupt die Waldohreule. Kann sehr oft auch direkt bei uns auf der Terrasse beobachtet werden. Bei einem Fotoshooting mit Falkner allerdings perfekt in Szene gesetzt werden natürlich bessere Ergebnisse als bei uns daheim erzielt.




Eine imposante Erscheinung der Uhu. Tolles Tier meine Lieblingseule.





Weil die Beutetiere des Uhus meistens am Boden gefangen werden nimmt der Uhu gerne Warten in Bodenhöhe an.




Der Steinadler ist einer der größten Greifvögel Europas.




Und hier kommen wir zum schnellsten Greifvogel dem Wanderfalken

Die Vögel haben sich während das Tages wirklich von ihrer besten Seite gezeigt. 

Obwohl ich mehr auf die Video Clips geachtet habe, konnte ich trotzdem wiedr sehr viele Bilder machen. Wie immer kamen daher zwei Kameras und zusätzlich noch das 100-400 Zoom zum Einsatz.

Ab und zu lasse ich daher die Kamera mit der Video Funktion einfach auf dem Motiv einige Minuten laufen, während ich mit der anderen aus der Hand arbeite. Durch meine Bewegungen achten die Tiere auf mich und schauen aufmerksam. So kann man oft zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.

Hier geht es zu den Bildern:




Sonntag, 7. Juni 2026

Südafrika März 2026 Betty`s Bay

Die zweite und ganz und gar andere Pinguin Kolonie in Südafrika liegt direkt in Betty`s Bay. Die Ortschaft erreicht man wenn man an Gordon`s Bay vorbei Richtung Hermanus fährt. Nach 90 Minuten erreicht man in der Regel von Stellenbosch aus die Pinguin Kolonie am Stony Point.

Eine ganz andere Szenerie erwartet einem dort. Wie der Name schon sagt Stony Point ist mit vielen Steinen, einem Strand und viel angeschwemmten riesigen Tang nicht unbedingt auf den ersten Anblick fotogen, aber bei näheren Betrachtung wenn man etwas mehr Zeit mitbringt und die Beobachtung intensiviert eine richtig tolle Location für Fotografie und Videografie. In den letzten 15Jahren haben wir Stony Point mindestens einmal im Jahr besucht und tolle fotografische Motive gefunden. Aber unser Blick sowie die Natur hat sich gewandelt. Mittlerweile suchen wir unsere Motive speziell für Video Clips.

Man muss manchmal nur warten....



Denn die Pinguine sind am Stony Point überall zu finden.



Jeder Vorgarten am Stony Point ist potentiell gefärdet von Pinguinen umgestaltet zu werden. Kein Zaun kann sie aufhalten wenn sie mal sich ein Brutplatz ausgesucht haben. Die eigentlichen Bewohner nehmen das gelassen hin. Denn auch Hunde können zwar laut bellen aber die scharfen Schnäbel der Pinguine sind gefährlich. Also besser mit dem Hund Gassi gehen und die Pinguine beobachten.



Afrikanischer Pinguine sind hart im Nehmen. Ungleich der Kolonie in Boulders mit viel Sand, müssen die Pinguine am Stony Point viel mehr auf sich nehmen um zum Jagen das Wasser zu erreichen.





Besonders größere Gruppen machen das Filmen hier so schön.






Wer sich den Clip genauer anschaut wird die vielen Insekten bemerken die durch die Luft fliegen. Das ist eigentlich selten, denn am Stony Point ist dauernd Sturm angesagt bei dem man keine Videos drehen kann, weil alles verwackelt ausschaut. 

Zum ersten Mal konnten wir auch den schwarzen Kap-Austernfischer beobachten.




Auch er hat so seine Schwierigkeiten über den gigantisch großen Seetang zu laufen. Aber es lohnt sich da zwischen dem Tang jede Mange scheinbar leckeres Getier angeschwemmt wird.

Wir freuen uns schon auf das nächste Mal.

Hier geht es zu den Bildern auf der Webseite:




Samstag, 6. Juni 2026

Südafrika März 2026 Boulders

Obwohl der Herbst zeitmäßig da ist gibt es noch hochsommerliche Temperaturen bis Mitte 30 Grad. Gut dass es abends schön abkühlt. Die Weinregion Stellenbosch liegt für uns günstig gelegen für die meisten unserer Aktivitäten. In 90 bis 180 Minuten erreichen wir alle Ziele. Aber es ist klar für uns, dass früh Aufstehen auch hier die Prämisse ist. In diesem Blog werde ich nur zwei unserer Ziele behandeln. Und beide sind die Publikumslieblinge: Pinguine!

Der afrikanische Pinguin auch Brillenpinguin genannt ist der am meisten gefährdete Pinguin unserer Erde. Die kleine Population, die wenigen Brutreviere und natürlich die vom Menschen verursachte Nahrungsverknappung führt dazu. Leider....Keiner der vielen Tausend Besucher in einem Jahr denkt daran. Boulders ist der Magnet schlechthin. Wenn ich an die vielen denke, die sich Gedankenlos, völlig aufgebrezelt (geschminkt die Frauen) mit den Pinguinen zusammen als Selfie fotografieren um dann irgendwelchen Leuten oder halt nur sich eine das Bild schicken müssen.....wird mir schlecht.

Das erste Mal waren wir 1994 dort. Danach wurde dann zur Regulierung der Besucherströme der Boardwalk gebaut. Das war sehr klug. Denn damals hätte ich mir nicht vorstellen können wie sehr der Touristenstrom von den Kreuzfahrt Schiffe zunehmen wird.

Mittlerweile spielen die Einnahmen der Eintrittsgelder eine wichtige Rolle. Nicht nur Boulders sondern die ganzen National Parks Südafrika generieren viel Geld.

Aber zurück zu unserer Fotografie und auch Videografie.



Boulders ist speziell. Viele der Pinguine nehmen große Anstrengungen auf sich um weiter oben in bewachsenen hohen Dünen, nicht selten in Nachbarschaft von menschlichen Behausungen, ihre Bauten oder Nester anzulegen. Morgens ist dann die Zeit wenn die sich Paare oder auch nur einzelne Individuen mit anderen zusammen tun um zum Meer zu laufen um auf Fischfang zu gehen.




Weter unten gelegen gibt es eine kleine Kolonie von Pinguinen, die sich direkt am Strand aufhalten und dort auch ihre Jungen aufziehen. 




Manchen Brutpaaren kann die Höhle nicht tief genug sein.





Ist das Nest erst mal gegraben kommt der Ausbau. Nestmaterialien werden meistens vom Männchen herbei geschafft. Unglaublich wie bei uns Menschen ist die Auswahl vom kleinsten Stein bis hin zum ausgerissenen Strauch sehr unterschiedlich.


Endlich etwas gefunden dass einem bei der Frau Eindruck bringt! Aber wo ist Sie?



Ach ja da ist sie ja.....und auch noch ein Konkurrent?



Brillenpinguine sind hart im Nehmen. Und sie sind bereit zu Kämpfen.

Wer den Ton deaktiviert hat versäumt das Triumphieren.


Freitag, 5. Juni 2026

Südafrika März 2026 Mountain Zebra NP

Einer unserer liebsten Südafrikanischen National Parks. Liegt auch an der Unterkunft dem Rock Chalet das uns immer wieder den Kurzohrrüsselspringer direkt von der Terrasse beobachten läßt. Der kleinste Verwende des Elefanten kriegen die meisten von uns nur im Zoo zu sehen. Hier im Mountain Zebra NP sieht man ihn eigentlich auch nicht. Die beiden Rock Chalets liegen aber so günstig das man diesen flinken Burschen auf den Felsen gut zu sehen bekommt.




Die Auswaschungen in den Felsen werden entweder vom Regen oder manchmal von uns mit Wasser aufgefüllt. Er nimmt es gerne an.




Zu unserer Freude konnten wir drei Kurzohrrüsselspringer direkt vor unserem Chalet sehen. Das dominante Männchen konnte sich aber durchsetzen.





In vielen Teilen ist der Kurzohrrüsselspringer eher Dämmerungsaktiv. Abends und morgens kann er so Fressfeinden wie die Kapcobra oder Greifvögel ausweichen.
Das Fotografieren ist dann nur noch amateurhaft mit Hybrid Kameras möglich. Filmen allerdings bringt noch erstaunliche Qualität.

Den Namen hat der Park durch das Kap-Bergzebra bekommen. Fast ausgestorben hat der Mensch sich besonnen und den Zebras hier ein Ort der Sicherheit geschaffen. Von hier aus sind später alle Kap-Bergzebras in Südafrika umgesiedelt worden. 




Ein Sandbad! Gut gegen Parasiten




Gut dass die Löwen schlafen.




Die Kap-Borstenhörnchen leben noch immer im Schlaraffenland nach den vielen Regenfällen.
Und der Schwanz wird als Sonnenschirm benutzt.




Seltene Gäste auf dem Hochplateau im Mountain Zebra NP. Ein Paar Paradieskraniche.
Im Hintergrund sieht man wie die Luft vibriert. Es wird auch im Herbst auf 1100 Meter ganz schön heiß in Südafrika.




Ein kapitaler Sambesi-Grosskudu zieht über die Ebene. Morgens ohne Sonne so um die 10 Grad.




Später bei Sonnenschein und einem leckeren Mahl an einem Kadaver haben die beiden Schildraben sich auf einem Termitenbau zum Sozialverhalten getroffen.





Die fünf Tage habe jede Menge Spaß und tolle Erlebnisse gebracht. Am letzten Tag haben wir dann auch noch ein Straußenmännchen ganz nahe beim Auto Filmen können. Immer wieder schön der blaue Hintergrund.

Das nächste Ziel für die letzten 10 Tage war dann Stellenbosch. 






Südafrika März 2026 Mokala NP

In der Nähe von Kimberley gelegen ist dieser National Park einer der jüngsten in der südafrikanischen Geschichte. Mit seiner schönen Landschaft und der tollen roten Erde ist er prädestiniert für die Tierfotografie. Durch das Fehler großer Beutegreifer sind jede Menge an Antilopen Arten, Giraffen und Büffel sehr gut vertreten und geben tolle Motive ab. Während man in größeren NP`s, wie z.B. dem Kruger viele Begegnungen braucht um brauchbare fotografische Ergebnisse zu produzieren wird man beim Mokala schon richtig verwöhnt. Es ist bereits unser dritter Besuch und wird auch nicht unser letzter gewesen sein.



Die Pferdeantilope ist eine eher selten anzutreffende Antilopenart. 





Die Südafrikanische Kuhantilope ist weit verbreitet und ist oft zu sehen. Sie gilt als eine der schnellsten Antilopen.




Der Spiesbock kommt hervorragend mit wenig Wasser aus und kann oft im Park beobachtet werden. Leider sind die meisten sehr misstrauisch und haben eine hohe Fluchtdistanz. Aber manchmal trifft man auch total sorglose Individuen...




Zwei massige Kaffernbüffel erfreuen sich an einem von Menschenhand angelegten Wasserloch.
Die enormen Regenfälle haben diesen Sommer allerdings das Wegenetz schwer getroffen. Selbst mit einem komfortablen großen SUV war das Fahren und nach Tieren Ausschau halten auf den Pisten im Mokala anstrengend. Es waren nur wenige Fahrzeuge im Park unterwegs so dass man sich nicht darauf verlassen sollte schnelle Hilfe bei einer Panne zu bekommen.





Im Mokala gibt es keine großen Tierherden, die Tiere leben meistens in Familien Verbände. Am größten sind die Herden noch bei den Kaffernbüffel. Es hat Spaß gemacht die Neugeborenen zu filmen und zu fotografieren.





Um die Nashörner zu schützen wurden ihnen die Hörner abgetrennt. Kein Horn bedeutet in der Regel Sicherheit vor Wilderei. Aber das Horn wächst ja bekanntlich nach. Die schöne Form mit der Spitze bekommen diese Nashörner leider nicht mehr.


 


Eine Kapgiraffe läuft auf der Piste zum nächsten Futterbaum.





Die Steppenzebras sind durch das Wälzen auf der roten Erde nicht mehr so richtig Schwarzweiss.
Wenn man das hohe Gras sieht, dann weiß man dass die Tiere einen guten Sommer hatten und nun geht das Gerangel zwischen den Tieren für die Rangliste los.

Nochmal ein heftiges Gewitter und der Abschied von einem eigentlich trockenen NP fällt einem nicht schwer. Die morgendliche Pirsch hat uns gezeigt dass ein SUV nicht immer gleich zu setzen ist mit Geländewagen. Deswegen war die letzte Pirschfahrt zahm und ohne Risiko zu machen. Denn der nächste National Park war dann doch wirklich so hofften wir endlich trocken.


Samstag, 30. Mai 2026

Südafrika März 2026 Pilanesberg NP

Nur eine kurze 3 Stunden Fahrt von Thabazimbi aus und man erreicht den nächsten National Park den Pilanesberg NP. Der NP liegt ganz in der Nähe von Sun City, dem Las Vegas von Südafrika. Eine gigantische Safari Maschinerie mit vielen Unternehmen sorgt für riesige Einnahmen, die es in naher Zukunft es ermöglichen soll den Pilanesberg NP mit dem Madikwe Game Reserve zu vereinigen.

Leider mussten wir dieses Jahr eine extreme Steigerung der Eintrittspreise erfahren. Eine Preissteigerung von 25 Euros auf 90 Euros für ausländische Gäste ist schwer zu schlucken und trägt natürlich schon dazu bei die Reise negativ zu sehen. Aber dafür können ja die dort lebenden Tiere nichts, und die haben sich wie immer von ihrer schönen Seite gezeigt.

Geschlafen wird meistens außerhalb des Parks. Mittlerweile gibt es auch keine Vergünstigungen mehr wenn man innerhalb des Parks nächtigt. Unsere Unterkunft lag eine 15 Minuten Fahrt entfernt und bietet einem alles was man so braucht. Morgens und Nachmittags waren wir dann Stundenlang im NP unterwegs.




Richtig große Elefanten Herden kann man hier nicht erwarten. Dieser Familien Verband ist schon eine stattliche Herde für den Pilanesberg NP. Zum ersten Mal gesehen.





Breitmaulnashörner sind hier oft zu sehen. Nachdem sie "dehorned" sind gibt es auch keinen Grund mehr sie zu wildern. Für uns trotzdem seltsam, weil das Horn ähnlich wie unsere Fingernägel immer nachwächst. Ein Manko für uns Tierfotografen ist natürlich die Tatsache, dass sich nie richtig wieder eine Spitze formen wird. 



Ein gern gesehener Gast weil nicht alltägig der Sekretär. Ein großer Schreitvogel der immer solitär auftritt und Schlangen, Echsen und große Insekten nachstellt.

Die Regenmengen wurden in den letzten Tagen immer mehr und wir waren froh endlich zum nächsten NP aufbrechen zu können. Auch weil dieser eigentlich in einer trockenen Gegend liegt.....



Donnerstag, 28. Mai 2026

Südafrika März 2026 Marakele NP

Unser erstes Ziel dieser Reise war der Marakele National Park. Er liegt im Norden von Südafrika zwischen dem trockenen Westen und dem eher feuchteren Osten. Getrennt durch eine Schotterpiste gibt es hier zwei Teile. Der eine Teil ist mit einem Camping Platz ausgestattet und beheimatet nur eher ungefährliche Tiere. Hier gibt es viele Trails auch für Mountain Biker. Der andere Teil erreicht man durch einen Tunnel der unter der Schotterpiste liegt. Hier ist Big Five Area! Also der Teil in dem man eigentlich das Auto nicht verlassen darf oder sollte.

Nach einer Stunde erreicht man dann auch das Guesthaus.




Mit Elektrozaun gesichert auf mindestens 1500 Quadratmeter hatten wir 5 Tage.




Der NP hat nur wenige Pisten zur Verfügung, die für die Touristen zugängig sind. Überhaupt ist der überwiegende Teil des Parks nur mit Geländewagen befahrbar. Vielleicht ein Grund dass hier die Nashörner nicht "dehorned" sind.

Diese drei wollten sich einfach nicht damit abfinden dass wir vorbei wollten.
Aber der Klügere gibt nach.....





Eigentlich sind die Breitmaulnashörner nicht aggressiv. Aber am ersten Tag nach der Zivilisation ist mal doch etwas vorsichtiger.
Aber bereits am nächsten Tag waren wir schon wieder Afrikaner.


Schlammbad



Ein toller Bursche und dazu noch direkt an der Unterkunft und natürlich völlig privat. Kein Auto weit und breit.

Außer den vielen Nashörnern war die Herde der Giraffen eine Attraktion die wir jeden Tag hatten. 




Wenn man sich Zeit nimmt kommen tolle Erlebnisse dabei heraus.





Die jungen Männchen sind bereits in Paarungsstimmung und kämpfen an vielen Orten gleichzeitig.


Die Vogelwelt ist zu der Zeit nicht unbedingt spektakulär. Die Brutzeit ist vorüber und viele der jungen Vögel sind noch nicht ausgefärbt. Die Bienefresser ziehen in Gruppen umher und es ist großes Glück wenn man wie hier einen Weißstirnspint bei der Jagd erleben darf.




Nach 5 Tagen ging es dann weiter zum nächsten National Park




Samstag, 27. Dezember 2025

Südafrika Kap und Busch Teil 10

Vom Grietje Game Reserve fuhren wir Einkaufen und Mittagessen. Der SUV hatte sich doch etwas geleert, aber für die letzte Woche sollte man nicht an südafrikanischen Wein sparen.

Mittags im Satara Restcamp angekommen hatten wir ein schönes Mittagessen bei 36 Grad. Ab 14 Uhr kann man dann endlich den Schlüssel für sein Cottage in Empfang nehmen und sich einrichten. 

Satara ist eines unserer Lieblingscamps. Die Vogelwelt ist spektakulär und das Gute keine Affen im Camp. Das Anfüttern der Vögel ist somit das erste was Christine immer dort macht. Während dem Einräumen.

Der Deckel des Abfalleimers fungiert hier als Vogelbad. Und wird gleich angenommen.








Es gab natürlich jede Menge andere Vögel. Aber in der Mittagspause wollten wir eigentlich endlich nach 5 Stunden Pirschfahrt etwas richtiges essen. Doch immer fielen neue Vögel ein. Man kam garnicht aus dem Fotografieren und Filmen heraus. 





Der Abend kam und es war Zeit nach der Afrikanischen Wildkatze Ausschau zu halten. Natürlich wusste sie nicht dass wir wieder da sind. Also kamen etwas Fleisch zum Einsatz.




Die Maus wäre wahrscheinlich ein besserer Brocken für die Katze gewesen.




Ich hätte nie im Leben gedacht, dass ein Schabrackenschakal im Restcamp sich gemütlich gemacht hat und in der Nacht die Grillstände abklappert ob noch etwas übrig geblieben ist.

Ach ja die Maus ist noch am Leben!






Gerade mal ein paar Meter entfernt, wir standen in einer Furt direkt im Wasser, natürlich im Auto und konnten die Echse super beobachten.










Die letzen 3 Tage verbrachten wir im Letaba Restcamp

Hier kommen noch eon paar Video Clips vom Kruger NP.









Schwarzfersen Antilope Kindergarten von Jungtieren etwa 2 Wochen alt













Schabrackenschakal






Am letzten Morgen nicht früh aufstehen! Packen und 7 Stunden nach Johannesburg fahren.

Hier geht es zu den Bildern:




Freitag, 26. Dezember 2025

Südafrika Kap und Busch Teil 9

Das Antares Buschcamp und Umgedi Hide war unser nächstes Ziel. Gelegen im Grietje Game Reserve, das zum Kruger NP. geöffnet ist und somit eine Big 5 Attraktion ist. Zur Erkärung Big 5 ist immer noch ein Ausdruck von der alten Jägerzeit, wo Elefant, Nashorn, Löwe, Büffel und Leopard umherstreifen und deswegen eine besonders tolle Gegend ist. Trotzdem wohnen dort Leute! In sogenannten Bushcamps kann man echt frei in dieser von Tieren wimmelten mitten in der Natur autark leben. Bedingung ist dass man seine Lebensmitteln selbst mitbringt und auch selbst zubereitet. Eine logistisch aufwendige Arbeit für Touristen, die nicht aus Südafrika kommen. Aber wir sind das ja gewöhnt und die Arbeit entlohnt einem mit absoluter privacy. 








Vom Umgedi Hide aus kann man alle Tiere sehr nahe sehen und Filmen bzw. Fotografieren. Dabei kommen die Elefanten einem bis auf zwei Meter Entfernung heran.
Vor zwei Jahren konnten wir uns nicht vor Elefanten retten. Nun etwa 5 Wochen später in der Saison kommen Tiere nur sehr sporadisch an das angelegte Wasserloch. Dazu kommt noch der Sonnenstand. Wir haben darauf reagiert und uns nicht mehr zusammen in das Hide verzogen sondern von zwei Seiten getrennt auf die Tiere gewartet. Und tatsächlich Christine hatte die bessere Position.




Mit dem Iphone gefilmt!

Im Hide allerdings ist die Perspektive natürlich ganz anders. Und natürlich auch die Kamera ist eine Spiegellose.




Der Ton ist mit einem separatem Mikrofon aufgenommen klingen die Geräusche und die Vogelwelt grandios.




Eine Elefanten Kuh mit Jungtier geniest das frische Wasser.




Sehr spät abends, man sieht es nicht an dem Clip kamen die Herde an dem Wasserloch an. Schnell an die Kameras und Filmen.....denn zum Fotografieren war es schon zu spät. Phantastisch was die Kameras heute leisten.



Der Kleine ist so zwischen 6 bid 8 Wochen alt. Den Rüssel kann ernoch nicht zum Trinken verwenden. Deswegen trinkt er noch mit dem Mund.



Er versucht schon den Rüssel zu verwenden aber der Durst ist größer. Also wieder runter und mit dem Mund trinken.




Jetzt aber los sagt die Mutter und die Tanten.

Nachdem wenig los war im Hide habe ich mich mit dem 800mm auf Vögel konzentriert.





Das Hide ist die eigentliche Attraktion von Antares. Aber Ian der Eigentümer hat noch zusätzlich ein Bird Bath, eine kleine Wasserstelle für Vögel mit einem Hide angelegt. Hier kann man die kleinen Vögel besser weil näher fotografieren.










Die Zeit in Antares ging zur Neige und wir waren froh noch eine Woche Kruger NP. mit zwei Restcamps, die wir bereits schon von vielen Besuchen kannten hatten. Game Drives sind halt etwas ganz anderes als der Ansitz und das lange Warten auf eine gute Situation. Die man dann auch noch durch Müdigkeit vielleicht verpasst.

Donnerstag, 25. Dezember 2025

Südafrika Kap und Busch Teil 8

Hier im Norden des Krügers findet man Tiere und Vegetationen, die einem an Zimbabwe erinnern. Die großen uralten Baobabs zum Beispiel.

Wie schon vor zwei Jahren haben wir das Guest Cottage mit viel Platz und zwei Badezimmern ausgesucht.






Abends war es an der Zeit die Wildkamera in Stellung zu bringen. Etwas bleibt beim Grillen immer übrig.










Der frißt natürlich kein Fleisch sondern sucht nach Krümel von Brot.

Tagsüber waren die Schwarzfersenantilopen mit ihren vielen Neugeborenen eine Attraktion.
Auch für die Madenhacker. Aber keine Symbiose kommt ohne Spannungen aus.




Weiter südlich liegt das Restcamp Mopani, unserer nächsten Station im Kruger für 4 Tage.
Direkt am See gelegen hatten wir extra ein Cottage mit Blick auf diesen gebucht. Normalerweise steht das Auto direkt neben der Unterkunft. Hier allerdings waren es ca. 60 Meter einfach. Nach einem klasse Lammcurry und einer Flasche Wein ist mir das Tragen der Ausrüstung ziemlich schwer gefallen. Etwa 20 Mal bin ich den Weg gelaufen und war wirklich froh als wir alles eingebaut hatten.

Früh morgens ging wie immer der Wecker und wir wurden dann mit einigen schönen Situationen entschädigt.




Es wird wahrscheinlich jeder verstehen, dass wir der Familie Platz gemacht haben und nach dem Clip erst einmal Rückwärts gefahren sind.




Tüpfelhyänen im Clan sind einfach klasse zu beobachten. Meistens früh morgens oder spät abends.


Frühstücken mit Tieren haben wir schon immer gerne gemacht.




Graulärmvögel mit Jungen


Etwas Toastbrot sollte man immer für die Vögel parat haben. Es war kurz vor 5 Uhr!

Abend sind die Pirschfahrten meistens nicht so gut es sei denn man wird von Glück erschlagen. Ganz in der Nähe von dem Restcamp ist eine Stelle an dem sich abends kurz bevor man den Park verlassen muss, die Fahrzeuge versammeln um die letzten Minuten noch Tiere an einem kleinen Fluß beim Trinken zu sehen. Dieses Mal war das Wetter so schlecht dass wir fast komplett alleine waren.



Schön für die Natur....Fotografieren naja.

Aber manchmal kommt das Glück zurück.




Schwarzkielralle, früher noch Mohrenralle genannt zeigt sich in der Vegetation. Gendergerecht!


Südafrika hat keine Sommerzeit. Das heißt die Sonne geht das ganze Jahr gegen 18:30 unter. Dafür wird es bereits um 4:30 hell.

Nach schönen Tagen in der Region um Mopani haben wir den Kruger verlassen und sind ins Grietje Game Reserve in der Nähe von Phalaborwa gefahren. Dort waren wir bereits vor zwei Jahren und hatten eine unglaubliche Woche erlebt.


Südafrika Kap und Busch Teil 7

Ankunft in Skukuza der Hauptstadt im Kruger. Hier gibt es alles was man so braucht. Doktor, Werkstatt, Flugplatz und nicht vergessen einen Golfplatz. Ganz in der Nähe liegt das wohl beste Gebiet in Afrika um Leoparden zu beobachten. Das Sabi Sand Game Reserve ist schon geraume Zeit ein Teil des großen "Greater Kuger". Alle Zäune wurden beseitigt und haben dazu beigetragen eine riesige Safari Maschinerie in Kraft zu setzen. Pardon in Südafrika heißt es ja Game Drive und nicht Safari. Das alles trägt dazu bei um hier als Normalbürger die Möglichkeit zu haben Tiere zu beobachten und trotzdem individuell ohne jegliche Gruppenreisenden eine Zeit zu leben. Von billig (Zeltplatz) bis hin zum besseren Cottage mit Klimaanlage. Allen Plätzen steht ein Grill zur Verfügung! Braai ist die Lebensart der Südafrikanern. Weiss oder Schwarz! Wir allerdings haben uns für eine schmackhaftere Grill Möglichkeit entschieden. 

Aber seht selbst:











Der Frühling begann spät. Kam dann aber mit Hitze und kräftigen Regenfällen auch im Kruger NP.

Pirschfahrten beginnen früh, wir sind jeden Tag um4 Uhr aufgestanden. Zwei Badezimmern bringen etwa eine halbe Stunde mehr an Zeit und wir sind im hellen zum Game Drive aufgebrochen. Zwischen 5 Uhr 15 und 30 haben wir die erste Begegnung.







Tüpfelhyänen vom nächtlichen Beutezug gehen zum Baum zurück und überqueren eine Furt die über eine  Fluß führt.




Unglaublich aber wahr Afrikanische Wildhunde anzutreffen ist eine Seltenheit. Und trotzdem hatten wir Glück und haben bei unserem Aufenthalt in Skukuza welche erleben können. Wir hatten zwar schon vielen bessere Situationen aber zum Filmen war es schön.

Die Restcamps werden zwar nach und nach renoviert aber man muss imer mit Tieren auch in der eigenen Behausung rechnen. In unserem Cottage hat tatsächlich eine Maus oder auch Ratte im Wohnraum/Küche gelebt. Ich habe ihr jeden Abend etwas hingelegt damit sie von unseren Lebensmitteln fern bleibt. Hat geklappt!!!



Immer wenn ich die Kamera positioniert habe konnte ich für eineige Minuten auch eine Fledermaus im Wohnraum fliegen sehen. Irgendwie kommen die Tiere immer wieder rein.


Zwei volle Tage mit etwa 10 Stunden Pirsch pro Tag haben uns tolle Erlebnisse mit Tieren gebracht.

Das nächste Restcamp lag ganz im Norden des Krugers. Wir sind bewusst aus dem Park gefahren, eingekauft und außen herum in den Norden zu Punda Maria Restcamp gefahren. Sehr intim mit nur wenigen Besuchern ist das Camp schon idyllisch im Verhältnis zu Skukuza.


Südafrika Kap und Busch Teil 6

Teil eins der Reise Kap war nun bendet. Jetzt ging es Richtung Malaria Gebiet, erst Kwazulu Natal dann Mpumalanga und schließlich zum Schluß Limpopo bevor wir wieder nach Hause müssen/dürfen.



Von Bloemfontein war es fast 10 Stunden Fahrt bis zur Monzi Safari Lodge. Ein langer Tag mit teilweise schlammigen Pisten und Straßen auf denen wir noch nie unterwegs waren. Obwohl wir schon oft die Verbindungen genutzt haben bringt Google immer wieder eine neue Herausforderung für uns. Gut war dass unser Haval 4WD hatte. Irgendwie beruhigend bei solchen Pisten. Aber dann erreichten wir nach einer gefühlt sehr langen Zeit mal wieder eine asphaltierte Straße. Endlich wieder Kilometer zurücklegen...nach etwa 30 Km nach 45 Minuten!

Unser Ziel lag in der Nähe von St.Lucia,  an der Küste zum Indischen Ozean gelegen, die Monzi Safari Lodge eine Litschi Farm mit einer tollen Unterkunft, die wir bereits schon zwei Mal gebucht hatten.




Von hier aus geht es zu den Hippo Touren oder zur Pirschfahrt in den Isimangaliso Wetland Park einem Nationalpark in Kwazulu Natal gelegen.
Das Wetter ist subtopisch und die Vegetation ist üppig. Nachts wird der Busch aktiv und die Geräusche von Fröschen, Echsen und Insekten sind unbeschreiblich. Hier beginnt die Malaria Zone für uns.

Am nächsten Tag ging es wie immer zur einer Tour mit Hippos und anderen Tieren.


Die Touren finden ganz unten auf der Karte ersichtlich nur bis zu dem Einbahnschild statt. Trotzdem findet man immer mindestens 4 Familien von Flußpferden auf der 2 stündigen Fahrt.











Pamlweber













Es wurde Zeit die letzte Region den Kruger NP für die nächsten zweieinhalb Wochen anzusteuern.
Wieder mal 3 Uhr 30 Aufstehen, Packen und das Auto bei Dunkelheit beladen. Dann noch stramme 10 Stunden Fahrt mit Stop bei einem Einkaufszentrum, Einchecken und wir sind richtig im Busch.